DIY: Feuchttücher selber machen!

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Für die Reinigung und Pflege von Baby- und Kinderhaut reichen ja bekanntlich Wasser und Öl. Unterwegs, wenn keine Wasserleitung in Sicht ist, sind Feuchttücher aber doch super praktisch!

Beim Windelwechseln sowieso aber auch bei großen Kindern braucht es gar nicht so selten den Griff zu den Feuchttüchern! So kann das *Ups wie konnte das nur passieren* von Kopf bis Fuß verteite Schokoeis und der Sand-Erde-Matsch der sich heimtückisch in allen Ritzen und Winkeln wiederfindet, in groben Zügen abgerubbelt werden.

Reinigungstücher enthalten Chemikalien…

Nun stehen viele Mamas vor einem Dilemma: Die enthaltenen Duft und Konservierungsstoffe, Parfüms, Alkohol und Co. reizen die Haut des Kindes sehr. Außerdem wächst der Müllberg, da die Tücher nicht biologisch abbaubar sind. Die Haltbarmacher, wie beispielsweise Formaldehyd, sind für Babyhaut & Umwelt ein Problem. Feuchttücher werden auch zur Entferneung besonders aggressiver Flecken im Haushalt empfohlen, Kugelschreiberflecken und Co werden damit easy beseitigt.

Chemie-freie Alternative: Selber machen!

Willst Du deshalb auf eine natürliche Alternative ausweichen, dann lohnt es sich, dieses Rezept mal auszuprobieren. Als ich zum ersten Mal davon hörte, fand ich die Idee erstmal ein bisschen seeehr ‚Öko‘ …aber schnell wurde mir klar: weder ist der Aufwand groß, noch will ich meinem Baby mit diesen Giftbomben über Gesicht, Hände und Po wischen! Nach dem ersten Versuch war klar: Genial für die Kids! Und wir haben nun auch immer feuchtes Klopapier zu Hause 😉

Was du für die Feuchttücher brauchst:

…hast Du vielleicht bereits zu Hause:

  • Küchenrolle (möglichst weich und reißfest),
  • Öl (zB: Olive, Mandel, Jojoba). Oder ein selber gemachtes Auszugsöl? Du kannst Auszugsöle zur Hautpflege selber machen HIER erfährst du wie das geht!
  • Wasser (destilliert oder abgekocht für längere Haltbarkeit der Tücher),
  • evtl ätherisches Lavendelöl und Rosenhyddrolat,
  • Gefäß (zB ein großes Einmachglas, Bügelverschlußglas oder Metallvorratsdose) zur Aufbewahrung.

So geht’s Step-by-Step:

  • eine Küchenrolle und halbiere sie mit einem scharfen Messer.
  • Diese stopft man dann in ein passendes Gefäß. Ein Vorratsglas hat bei mir gut gepasst. Für Unterwegs sollte man eher auf bruchsicheres Plastik- oder Metalldosen (manchmal gratis beim Kauf von Kaffee oder Nüssen – viel zu schade zum wegwerfen!) zurückgreifen. Die kleinen Eimer die man beim Kauf größerer Joghurtmengen bekommt, eignen sich auch super!
  • Bereite nun eine Mischung aus ca 230 ml destilliertem Wasser und 2-3 EL Öl, ich verqirle die Mischung mit dem Schneebesen, damit sich das Öl nicht absetzt.
  • Du kannst, wenn gewünscht und vorhanden, 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl beimengen. Das riecht fein, wirkt antibakteriell und pflegt durch seine entzündungshemmende Wirkung zusätzlich. Falls der Babypopo mal gerötet ist.
  • Wenn du Rosenhydrolat zu Hause hast, gib ein wenig dazu, es pflegt zusätzlich und verwöhnt unsere Nase! Rosenhydrolat ist besonders angenehm bei Entzündungen, Schmerzen und juckender Haut, es wirkt antiseptisch, beruhigend und pflegend. Es kann helfen, wenn dein Baby gerötete Haut im Windelbereich hat.
  • Das Ganze vermischt du sorgfältig und verteilst es dann über die Küchenrolle im Glas.
  • Die vollgesogene Kartonrolle in der Mitte kannst du nun ganz leicht entfernen und
  • dann die Blätter einfach bei Bedarf aus der Mitte herauszupfen.

Begrenzte Haltbarkeit: Good or Bad?

Da in deinen selbstgemachten Feuchttüchern keine Konservierungsstoffe enthalten sind, können sie nach einigen Tagen zu schimmeln beginnen. Die Verwendung von destilliertem Wasser und nicht luftdicht schließenden Deckeln verzögert diesen Prozess.
Bereite immer nur so viele Feuchttücher vor, wie du in circa 3-5 Tagen verbrauchen kannst. Oder mach eine größere Menge und verschenke sie an Freunde. Vielleicht könnt ihr euch sogar abwechseln und euch damit gegenseitig unterstützen?
Und: Dass die Feuchttücher verderben ist auch ein gutes Zeichen – schließlich ist ihre Verderblichkeit ein Beweis für den Verzicht auf Konservierungsstoffe, die die Haut deines Babys angreifen würden.

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