Mama, ich hab Bauchweh…

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Das Bäuchlein kann aus verschiedensten Gründen wehtun.

Kind muss aufs Klo. „Mama, ich hab Bauchweh“

Kind ist aufgeregt. „Mama, ich hab Bauchweh“

Kind hat Hunger. „Mama, ich hab Bauchweh“

Meist sind es glücklicherweise keine ernsthaften Krankheiten, sondern Hinweise auf körperliche Vorgänge, das können auch mal Blähungen sein, oder aber Sorgen und Ängste.

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Die Ursachen für Bauchweh…

…können sehr vielfältig sein, ein bisschen zu viel an den Süßigkeiten genascht? Oder oder es wurde zu hastig gegessen weil der Freund schon mit dem Fußball wartet? Die Schularbeit nächste Woche wirkt unglaublich überfordernd? Manchmal ist man auch einfach von großem Trubel und Stress überfordert. In solchen Situationen kannst du dein Kind am besten mit dem Schenken von Zeit, Zuwendung und Aufmerksamkeit unterstützen. Sich Ruhe gönnen, hinhören was dein Kind bewegt und einfach mal zu Hause bleiben, kann dann schon sehr hilfreich sein.

Kuscheln und Zuhören löst bei größeren Kindern oft das Bauchgrummeln. Eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen sowie sanfte Massagen mit einem entkrampfenden Öl wirken herrlich entspannend und beruhigen.

Weitere „Bauch-Geschichten“ bei Kindern:

Blähungen im Säuglingsalter und bei den Großen

Die ganz Kleinen werden meist von den so genannten Dreimonatskoliken geplagt, diese entwicklungsbedingten Bauchschmerzen kannst du meist schon durch liebevolles Tragen lindern. Warmes Fenchel/Anis/Kümmelöl ist ein bewährtes Hausmittel um das Bäuchlein zu entspannen. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt Anleitung um dein Bäuchleinöl selber herzustellen.

Größere Kinder schätzen die liebevolle Zuwendung einer Bauchmassage sehr. Bäuchleinöl darf in keinem Haushalt fehlen!

Anwendung:

  • Streiche das Öl sanft kreisend im Uhrzeigersinn um den Nabel herum. Die Massage bringt die Verdauung in Bewegung. Streichle so lange es deinem Kind angenehm ist oder bis die entkrampfende Wirkung eintritt.
  • Anschließend kann ein warmes Tuch um den Bauch gewickelt werden.

Magen-Darm Infekt

Sie „Darmgrippe“ macht immer wieder ihre Runde und meist geht der Infekt in Kindergarten und Schule reihum.

Die wichtigste Möglichkeit um die Ansteckungskette zu unterbrechen: Die Kinder zum Händewaschen motivieren! Sie immer wieder erinnern, eine tolle Seife bereitlegen und ihnen auch zeigen wie man Hände gründlich wäscht, ist jedenfalls sinnvoll!

Hat es dein Kind schon erwischt, dann gilt es meist abzuwarten bis der Erreger ausgeschieden ist und der Körper sich selber heilt. Unterstützen kannst du jedenfalls mit Hausmitteln!

Mehr Rezepte zum begleiten eins Magen-Darm Infektes  findest du hier.

Erste Hilfe: Trinken fördern und fasten lassen

Die wichtigste Unterstützung: Immer wieder Getränke anbieten! Denn je jünger die Kinder sind, desto schneller können sie dehydrieren. Wenn Getränke abgelehnt werden oder dein Kind zu schwach ist um zu trinken – kontaktiere deine Ärztin. Manchmal hilft es aber auch, wenn du etwas besonders feines zum Trinken anbietest: den Lieblingssaft, oder einen Tee mit interessantem Geschmack. Der darf zu diesem Anlass auch gerne etwas gesüßt werden. Oft hilft es auch, sehr kaltes Wasser in Mini-Schlückchen anzubieten. Oder ein Cocktailschirmchen macht das Getränk besonders fein?

Es ist völlig in Ordnung dein Kind fasten zu lassen. Wenn kein Appetit da ist, so soll die Verdauung auch ruhen dürfen. Du wirst sehen, der große Hunger kommt bestimmt nach ein paar Tagen wieder!

Lange gekochte Karottensuppe, nach DIESEM Rezept, klare Brühe, geriebener Apfel oder Reis bzw. Reisschleim sind sanfte Helfer um wieder mit der Nahrungsaufnahme zu starten wenn das Gröbste überstanden ist. Und natürlich die Leibspeise deines Kindes. Denn Kinder stecken so einen Infekt erstaunlich locker weg.

Üblicherweise gehen Infekte rasch vorüber und können gut in häuslicher Pflege bewältigt werden, die Kinder haben tolle Selbstheilungskräfte und nach 24 Stunden ist der Spuk vorbei.

HINWEIS: Doch ich möchte dich darauf hinweisen, dass du, wenn der missliche Zustand länger als 2 Tage anhält, dein Kind sehr teilnahmslos ist und nicht mehr trinken kann, unbedingt deine Ärztin kontaktieren solltest um Rücksprache zu halten ob die häusliche Pflege noch ausreicht.

Meist bleibt nach den 2 Tagen aber nur eine gruselige Erinnerung, ein paar Geschichten die man nicht beim Essen erzählen sollte und ein Berg Wäsche für uns Eltern 😉

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