Gesunderhaltung mit Kneipp

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Das Immunsystem kleiner Kinder muss noch sehr viel lernen…

um richtig auszureifen, ist der Kontakt mit Keimen und Viren grundsätzlich etwas Positives. Für Eltern bedeutet es allerdings, dass sie ungefähr acht bis zehn Erkältungen pro Jahr mit ihren Kleinen durchstehen müssen!

Die Selbstheilungskräfte von Kindern sind sehr stark, sie fiebern schnell, ihr Immunsystem weiß, wie es sich gegen die angreifenden Viren wehren kann.

Mit sanften Kneipp-Anwendungen lässt sich das Immunsystem von Kindern zusätzlich stärken!

Die Wirkung ist dabei weit besser belegt als jene pflanzlicher „Immunstärker“. Für die Gesundheitspflege nach Kneipp braucht man allerdings Konsequenz und Regelmäßigkeit. Hat man einen etwas längeren Atem, so kann man, nach circa drei Monaten regelmäßig zwei bis drei Mal wöchentlich durchgeführter Kneipp-Anwendungen,  die positiven Effekte feststellen.

Abwehr stärken…aber wie?

Um das Immunsystem für seine Lernaufgabe zu stärken, gibt es einige Empfehlungen für verschiedenste
Lebensbereiche. Sie orientieren sich an den 5 Säulen der Kneipp-Lehre:

Kurz und Knapp: Vitaminreiche, natürliche, selber zubereitete Nahrung & Bewegung an der frischen Luft!

Draußen rennen, springen und  klettern regt Kreislauf und Durchblutung an, auch in den Atemwegen. Das bringt mehr Abwehrzellen in die Schleimhäute der oberen Luftwege, wo sie schnell auf „Eindringlinge“ reagieren können. Auch bei kühl–feuchtem Wetter sollten Kinder draußen sein dürfen! Vorsicht ist allerdings bei nassen Füßen geboten: Die Durchblutung der oberen Atemwege sinkt, wenn die Füße des Kindes kalt sind. Die Abwehrzellen können ihre Aufgabe nicht erfüllen und Viren dringen ungehindert ein. Daher: Unbedingt auf Wiedererwärmung achten! Wenn die Kinder durchgefroren vom Spielplatz kommen, sollten sie sich durch springen und laufen aufwärmen oder ein ansteigendes Fußbad genießen!

Wasseranwendungen

wird in der naturheilkundlichen Tradition nach Sebastian Kneipp, eine stärkende Wirkung zugeschrieben. Regelmäßige kühle Güsse härten ab und stärken das Immunsystem auf Dauer. Kinder erschließen sich „ihre“ Welt vor allem über den Körper. Die moderne Gesundheitsförderung macht sich dies zunutze, indem sie die Kinder natürliche Reize und Körperreaktionen konkret über das Element ‚Wasser’ mit allen Sinnen erleben lässt. Spielerisch wird so ein gesundheitsbewusstes Verhalten eingeübt, wobei Freude und Spaß die Wirkung noch um ein Vielfaches verstärken.

Auch die Ausgewogenheit zwischen Anspannung und Entspannung im Alltag ist ein wesentlicher Beitrag zur Gesunderhaltung.

Wie wirken Wasseranwendungen nach Kneipp?

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Wasser dient in erster Linie als Träger von Reizen. Ein Temperaturreiz – etwa ein Kaltreiz – veranlasst den Körper zu einer Ausgleichsreaktion, um das Wärmegleichgewicht zu erhalten. Die Gefäße ziehen sich zunächst zusammen. Daraufhin folgt eine Reaktionsphase mit verbesserter Durchblutung und aktiver
Wiedererwärmung.

Durch die wiederholte Anwendung werden die Gefäße optimal trainiert, so dass sie mit der Zeit immer schneller auf Temperaturreize reagieren können. Der Reiz wird lokal gesetzt, wirkt aber nicht nur im Gebiet der Anwendung, sondern beeinflusst auch die ihm zugeordneten Organe und selbst das vegetative Nervensystem.

So kann z. B. über die Füße auf den gesamten Körper eingewirkt werden – ein Fußbad etwa fördert die Durchblutung der Schleimhäute im Nasen- Rachenraum und wirkt sich außerdem auf die Unterleibsorgane, die Harnwege sowie auf den Verdauungstrakt aus.

Die Wasseranwendungen nach Kneipp sind physikalische Verfahren, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Methoden eindrucksvoll nachgewiesen werden konnte.

Haben sich die Kleinen eine Erkältung geholt…

Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit sind ganz wichtige Zutaten zur raschen Genesung, das spüren viele
Eltern instinktiv. In der Naturheilkunde wird das Schenken von Zeit und Liebe als wertvoller Begleiter bei der Anwendung von Wickel und Co gesehen.

Hautkontakt fördert durch biochemische Reaktionen den Heilungsprozess. Streichen und Kuscheln aktiviert das Bindungshormon Oxytocin, es wirkt schmerzlindernd und stärkt das Immunsystem. Gerade für Kinder ist diese Zuwendung besonders wichtig.
Selten entwickeln sie schwere Krankheiten. Besonders bei banalen Infekten, Erkältungen und Magenverstimmungen ist es also eine besonders wertvolle Hilfe, wenn wir unsere Kleinen nicht vom Fernseher dauerberieseln lassen, sondern durch aktive Zuwendung und mit sanften Heilmitteln das Immunsystem des Kindes stützen.

PS: Mit SchauTV habe ich auch über das Thema Gesunderhaltung mit Kneipp geplaudert. Schau mal rein! Hier gehts zur Sendung!

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