Vitaminboost im Frühling! Bärlauch! Mit Rezeptidee!

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Wir haben den Sonntag genutzt und im Wienerwald den ersten zarten Bärlauch gesammelt. Abends haben wir dann Spaghetti gekocht und mit Spinat, Bärlauch und Schafkäse bestreut! Ein Liebelingsessen hier bei uns!

Wenn es dann endlich mehr als die ersten zarten Blätter gibt, wird auch wieder unser ruck-zuck Bärlauchsalz gemacht. Das Zubereiten macht auch den Jungs Spaß und als Gewürzsalz schmeckt das Frühlingskraut auch den jüngeren Kindern, die Schärfe wird deutlich gemildert. Außerdem hab ich dann den tollen Geschmack auch noch ein paar Wochen auf Vorrat, wenn die Erntezeit wieder vorüber ist!

Bärlachsalz selber machen – So geht’s:

  • Wir geben eine große Hand voll sauberer Bärlauchblätter in ein Mixglas und geben 1-2 Esslöffel Speisesalz dazu.
  • Danach kommt der Auftritt des Stabmixers! Unter Aufsicht dürfen da auch die Kinder mit ran. Denn um die feuchten, grünen Blätter zu zerkleinern braucht es Durchhaltevermögen – oder man wechselt sich ab.

  • Die entstehende breiige Paste streiche ich auf einen Teller – oder noch besser auf Küchenpapier –  wo es für einige Stunden, oder über Nacht, an der Luft trocknet. Falls am nächsten Tag noch Feuchtigkeit im Salz verbleibt trockne ich es im Backrohr mit niedrigster Temperatur weiter.
  • Manchmal sind noch grobe Blattstiele vorhanden, die kannst du aussieben oder nochmals im Mixer zerkleinern.
  • Fertig ist unser unglaublich lecker Würzsalz für Butterbrot, Salat und Co!

 Bärlauch – das super gesunde Frühlingskraut

Bärlauch enthält alles was wir an Vitaminen und Mineralstoffen für den guten Start in den Frühling brauchen. Nach dem Winter neigen sich unsere Vitamin-Speicher dem Ende zu, frisches Grün kommt da gerade Rechtzeitig! Die reinigende Wirkung, die ihm nachgesagt wird, können wir zu Beginn der Fastenzeit bestens nutzen.

Plagt dein Kind ein Parasitenbefall durch Madenwürmer? Dann versucht mal mit viel Bärlauch die Mitbewohner zu vertreiben! Außerdem wird unser Blutdruck positiv beeinflusst, Bärlauch wirkt antimikrobiell und ist ein pflanzliches „Breitbandantibiotikum“.

Eine weitere, weniger bekannte Vitaminbombe ist die Brunnenkresse, Infos dazu findest du hier.

Angst Bärlauch mit Giftpflanzen zu verwechseln?

Falls du unsicher bist, ob du Bärlauch zweifelsfrei erkennst informiere dich nochmal welche Verwechslungsgefahr besteht. Zum Beispiel hier.

Die einfachste Methode um Bärlauch zu erkennen: Der intensive Knoblauchgeruch der frischen Blätter! Bärlauchblätter wachsen immer einzeln am Stängel. Pflücke daher Blatt für Blatt und achte sorgfältig darauf ob sie auch lecker nach Knoblauch duften! Wenn du nicht gleich ganz Gruppen abreißt, kannst du auch nicht unabsichtlich falsche Blätter mitpflücken!

Wenn man sich gar nicht an’s selberpflücken wagen möchte: Auch am Markt startet jetzt die Bärlauchsaison!

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